Liebe Freunde und Unterstützer,
 
in der öffentlichen Diskussion weht der Union einige Tage nach der Europawahl der Wind ins Gesicht. Wir sehen uns mit dem schlechtesten bundesweiten Wahlergebnis aller Zeiten konfrontiert. Jetzt ist nicht die Zeit, anderen die Schuld zuzuschieben; an dieser und den vergangenen Wahlniederlagen sind weder ein YouTube-Video, noch die Junge Union oder eine andere Gruppierung der CDU allein schuld.

Wir haben unsere derzeitige Lage alle gemeinsam zu verantworten. Daran gibt es auch nichts zu beschönigen – die Zahlen sprechen für sich. Es ist Zeit, dass wir uns gemeinsam Gedanken machen, wo wir als Partei in Zukunft stehen wollen. Dazu müssen wir miteinander in einen Dialog treten, vergangene Entscheidungen kritisch hinterfragen und künftige Strategien entwickeln.
 
Als Abgeordnete des Deutschen Bundestages, als politisch engagierter Mensch und langjähriges Mitglied der CDU habe ich in den vergangenen Tagen und Wochen viele Gespräche dazu geführt – in meinem Wahlkreis und auch in Berlin. Gern möchte ich mit unseren Parteifreunden darüber sprechen, was jetzt zu tun ist. Als ersten kleinen Beitrag habe ich meine ganz persönlichen Gedanken zum Zustand der Union aufgeschrieben. Dieses Papier erhebt keinen Anspruch auf absolute Wahrheit oder Vollständigkeit, sondern soll als Anregung dienen für eine Reihe von Veranstaltungen, bei denen wir gemeinsam über Lösungsansätze sprechen wollen.
 
Ich freue mich auf eine lebhafte Diskussion!

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