Der Islandpferdehof Kjölavik von Marie Lange-Fuchs in Hohenfelde war der erste Stopp auf unserer heutigen Tour. 

Für mich war dieser Besuch wie ein „Heimkommen“, da ich jahrelang selbst Islandpferde geritten bin - auch in Wettbewerben gegen Marie Lange-Fuchs! (Die Welt ist klein). Auf 25ha sind bis zu 100 Tiere untergebracht - auf einem modernen Gelände in schöner Umgebung. Wer Islandpferde reiten möchte, ist hier genau richtig!
 
Weiter ging dann zum „Hof Blankenwater“ in Tröndel. Landwirtin Melanie Krohn-Heinsohn hat dort seit gut 10 Jahren Wasserbüffel; aus anfänglich drei Tieren sind mittlerweile mehr als 20 geworden, die in artgerechter Haltung ganzjährig auf der Weide gehalten werden. Das Fleisch hat einen niedrigen Cholesterin- und Fettgehalt und schmeckt einfach super! Einfach vorbeifahren und selbst testen. Es lohnt sich - versprochen!
 
Auf dem Gut Panker bekamen wir als nächstes eine Führung vom Gutsverwalter Heinrich von der Decken. Seit mehr als 500 Jahren gibt es schon diesen Ort, der fast einem Museumsdorf ähnelt. Neben den markanten und bekannten Gebäuden gibt es auch tolle Läden und Galerien und natürlich auch die „Ole Liese“. Berühmt ist Gut Panker natürlich auch für seine Trakehnerzucht, die nach dem Krieg mit wenigen Pferden aus dem ostpreußischen Trakehnen begann und heute etwa 30 Pferde umfasst. Einfach schön!
 
Schlusspunkt der heutiges Tagesetappe war die Fleischerei Lau in Behrensdorf. Der Familienbetrieb stellt beste Fleisch- und Wurstwaren her und hat sich deshalb einen sehr guten Ruf in der Region erworben. Aber auch hier haben wir etliche „Hausaufgaben“ für Berlin eingesammelt: überbordende Bürokratie und praxisferne Vorschriften gefährden solch eher kleinen Betriebe. Das ist genau der falsche Weg!
 
Morgen geht das dann weiter im Amt Schrevenborn und Laboe. Ich freue mich!

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