18 Jahre hat Angela Merkel unsere Partei geführt - erfolgreich, wie ich meine - und nun erklärt, dass sie nicht erneut für den Parteivorsitz kandidiert. 

Nach den Parteispenden-Affären hat Frau Merkel unsere Partei in schwierigen Zeiten übernommen und seitdem vier Mal in die Bundesregierung geführt. Das ist und bleibt bemerkenswert.

Sie hat die notwendige Erneuerung der CDU angestoßen, die von der großen Mehrheit der Mitglieder getragen wurde - dies ist doch kein Weg, den Frau Merkel allein gegangen ist, sondern den sind wir als Partei gemeinsam gegangen. Für diese erfolgreichen Jahre danke ich ihr.

Klar ist aber auch: die Flüchtlingsfrage 2015 war und bleibt eine politische Zensur, die bis heute nachwirkt. Der personelle Neuanfang in unserer CDU ist deswegen eine große Chance, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Es geht hierbei aber nicht darum, nach links oder rechts zu rücken.

Es geht vielmehr darum, dass sich die Menschen in unserem Land gehört fühlen und nicht mit ihren Sorgen und Nöten im Alltag allein gelassen werden. Innere Sicherheit, bezahlbare Wohnungen oder Angst vor Einsamkeit und Armut im Alter sind nur einige Beispiele dafür. Das müssen wir jetzt angehen - und endlich aufhören zu streiten!

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