Die CDU hat entschieden: Annegret Kramp-Karrenbauer ist gestern mit 51,75 Prozent zur neuen Parteivorsitzenden gewählt worden. 

 Die letzten Wochen der sachlichen Diskussion und der Vorstellung der drei Kandidaten haben der CDU gut getan! Wir haben darüber gesprochen, was uns wichtig ist und wie wir gemeinsam daran arbeiten können, gute Politik für die Menschen in unserem Land zu machen.

Ich sage es ganz offen: mein persönlicher Wunschkandidat war ein anderer. Ich habe im ersten Wahlgang Jens Spahn und im zweiten Wahlgang Friedrich Merz gewählt. 

Alle drei haben einen überzeugenden Plan gehabt, haben inhaltlich überzeugt und sind aufrechte, authentische Christdemokraten. Die Partei hat einen neuen Anfang geschafft. Jetzt kommt es darauf an, aus den Entwicklungen der vergangenen Jahre die richtigen Schlüsse zu ziehen. Und das geht nur, wenn wir wieder für alle unsere Unterstützer da sind.

Der Auftrag der neuen Parteivorsitzenden, auch und besonders angesichts des knappen Ergebnisses, wird sein, die Parteibasis wieder zu einen und sich den zahlreichen Sachthemen zuzuwenden. Wir dürfen eine weitere Spaltung der Union nicht zulassen und sollten mit Vernunft und Augenmaß Vorschläge machen, die attraktiv und zukunftsweisend sind. Dabei ist es wichtig, die konservative Basis nicht dauerhaft der AfD zu überlassen.

Fazit: es bleibt viel zu tun für Vorsitzende und Parteibasis und der Weg wird sicher nicht leicht. Aber jetzt müssen wir gemeinsam anpacken. Als Christdemokratin kann ich mit der Entscheidung gut leben und freue mich auf die künftige Zusammenarbeit!

Inhaltsverzeichnis
Nach oben