Auch heute ging es los mit einem Gespräch bei der Polizei; dieses Mal in Rickling.

Einmal mehr wurde deutlich: die Polizei vor Ort ist hochmotiviert und übt gerne den nicht immer einfachen Dienst aus. Weil Einsatzkräfte über längere Zeiträume anderweitig gebunden sein können, war auch hier das Thema Sichtbarkeit bzw. Anprechbarkeit für die Bürger besonders zentral. Neben mehr Personal geht es derzeit vor allem aber auch darum, neue und geeignetere Räumlichkeiten für die Dienststelle zu finden. So wie es jetzt ist, kann es einfach nicht bleiben!
 
Weiter ging es dann zur Breeder's Pride Ranch in Latendorf. Dort beherbergt Michael Kowalewski Rocky Mountain Pferde - zur Fohlenaufzucht und Ausbildung. Verkauft werden die schönen und ruhigen Tiere deutschlandweit. Wer Lust auf die Rocky Mountain Pferde hat, kann hier in idyllischer Umgebung Ausritte buchen - oder auch gleich ein uriges Holzhaus für ein Wochenende oder mehr. Ein Ausflug lohnt sich in jedem Fall.
 
In Willingrade zeigte uns Heiko Brüggen im Anschluss seine Bullenmast. Hier gibt es mehr als 120 Bullen sowie einige Mutterkühe. Insgesamt verfügt der Betrieb über gut 200 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche. Bei Heiko Brüggen spürt man, dass er mit Leib und Seele Landwirt aus Leidenschaft ist. Kritisch sieht er - zu Recht - die immer steigenden Auflagen, die kleine Betriebe (wie seinen) arg zu schaffen machen. Und auch er spürt schon deutlich den Fachkräftemangel. Bemerkenswert sind die Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen, um z.B. durch Digitalisierung von Bürokratie entlastet zu werden.
 
Schlusspunkt der gesamten Tour war dann ein Treffen bei der Freiwilligen Feuerwehr Bönebüttel-Husberg - gemeinsam mit der CDU Bönebüttel. Das moderne Gerätehaus gibt es seit einigen Monaten und es vergeht kaum eine Woche, in der nicht Mitgliedern von anderen Wehren sich dieses tolle Gebäude zeigen lassen. Die Kameradschaft der fast 50 Aktiven ist wirklich beeindruckend und auch ein Garant dafür, dass man gemeinsam dieses wichtige Projekt voranbringen konnte. Danke, dass ihr euch so für andere einsetzt. Das ist nicht selbstverständlich!
 
Die E-Bike-Tour ging leider wieder einmal viel zu schnell zu Ende. Ich habe dabei erneut tolle Unternehmen und Institutionen besuchen dürfen - vor allem aber habe ich großartige Menschen kennengelernt, die sich leidenschaftlich für ihre Interessen einsetzen. Ganz besonders war auch wieder die Herzlichkeit und Gastfreundschaft in unserer Heimat!
 
Kurzum: schon jetzt freue ich mich auf die Tour im nächsten Jahr! Wer Vorschläge hat, wo wir mal einen Stopp einlegen sollten, kann mir gerne schreiben! 

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